Die Historie

Der SV Budberg hat es sich zum Ziel gesetzt, die sportliche Entwicklung von Kindern und Jugendlichen abseits vom Profisport zu fördern.

 

Wie aus der chronologischen Zusammenfassung unserer Vereinsgeschichte zu erkennen ist, kann in einem funktionierendem Vereinsleben Vieles erreicht werden. Voraussetzungen dafür sind gemeinsames Interesse, gegenseitiges faires Verhalten und Anerkennung, auch der Andere kann Recht haben und besseres Wissen, Leistungsbereitschaft und den Willen Ziele zu erreichen.

Dieses und sicher auch ein paar andere Lebensweisheiten gehören dazu.

 


Ein wenig zurück in die Zeit vor 1946:

 

1908/1910: 

Bereits im Jahre 1908 wurde Viktoria Eversael und im Jahre 1910 Borussia Budberg ins Leben gerufen. Recht schnell erkannten die Einwohner aus den Ortsteilen Budberg, Eversael und Vierbaum, dass Sport, wie in jeder anderen Interessengemeinschaft, verbinden kann. Als logische Konsequenz kam es dann zum Zusammenschluß der beiden Vereine.

 

1912: 

In diesem Jahr entstand somit der Verein Fußballclub Borussia Budberg mit der auch heute noch bestehenden Vereinsfarbe "schwarz/weiss". 

 

1922:

Aus nicht bekannten Gründen endete die Vereinsgeschichte Borussia Budberg.

 

 

 

 

Der Beginn des SV Budberg

 

1946: 

Am 01.04.1946 gründete sich der heutige Sportverein Budberg 1946 e.V. - kurz SVB genannt - und als erste Sportart wurde Fußball ins Leben gerufen. 

Der 1. Vorsitzende wurde Fritz Ströter sen. und 2. Vorsitzende Gert Mertens. Ein Geschäftsführer wurde damals noch nicht gewählt, aber Willi Feldmann hat in den ersten 3 Jahren dieses Amt teilweise übernommen. Hauptkassierer war Wilhelm Füten und Fußballobmann war in den ersten 4 Jahren Heinrich Linnemann. An der „Alten Mühle“ wurden Fußballtore aufgestellt und es konnten ordnungsgemäße Fußballspiele durchgeführt werden.

 

Die Sportfläche an der „Alten Mühle“ war den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Es musste eine neue, moderne Sportanlage geschaffen werden, damit ein ordentlicher Spielbetrieb möglich wurde. Durch Unterstützung von Jakob Leßmann, Wilhelm Barten und Alois Filtmann konnte Gerd Mertens der Gemeinde Budberg ein geeignetes Gelände zum Kauf vorgeschlagen, das für einen Sportplatz geeignet war.

 

 

1947:
1947, schon ein Jahr nach Gründung, beschloss der Rat von Budberg das heutige Sportplatzgelände zu kaufen. Nach nicht leichten Grundstücksverhandlungen konnte mit dem Bau begonnen werden. Die Gemeinde Budberg besorgte Planung, Finanzierung und die Bevölkerung wurde zur tatkräftigen Mithilfe aufgerufen. Obwohl jeder nach den Kriegsjahren mit seiner Existenz, Heim und Familie genügend zu tun hatte, gelang in rund einjähriger Bauzeit dieses großartige Gemeinschaftswerk. Es muss erwähnt werden, auf unwegsamen Gelände, mit Hacke , Schüppe und Pferdekarren und schon mit einer 400-m-Bahn, was Fotos belegen.

 

 

1949:

1949 im Rahmen eines großen Sportfestes wurde der Sportplatz eingeweiht und von der Gemeinde Budberg dem SV Budberg zur Verfügung gestellt. In Folgejahren wurde weiter ausgebaut und windabweisende Baumkulissen gepflanzt und das erste Sporthaus gebaut.


Das ehemalige, gemeindeeigene Sporthaus an der Raiffeisenstraße, heute Wohnhaus, entstand federführend und kostenlos für Planung und Bauleitung unter dem Bauingenieur Heinrich Lemmen und großartigem freiwilligen Einsatz von Mitgliedern, der verschiedenen Handwerker nahezu 100%-tig vom SV Budberg. 1951 fertig gestellt mit Umkleide- und Duschraum im Keller und einem 15-jährigen kostenlosen Nutzungsrecht für den SV Budberg.

 

 

1956:
Unter Fußballobmann Heinrich Lemmen, erreichte die 1. Mannschaft in der 1. Kreisklasse von 16 Mannschaften den 9. Platz., die 2. Mannschaft den 3. Platz unter 15 Konkurrenten. Walter Löll und Jakob Lensing waren die Ausbilder für 3 Jugend- und 5 Knabenmannschaften.

 

 

1960:

Gründung des SV Budberg als Gesamtverein
Aufgrund der Ausweitung der Sportarten wurde 1960 die Satzung dem organisatorischen Aufbau und rechtlichen Erfordernissen angepasst. Die Fussballabteilung des SV Budberg wurde eine selbständige Abteilung und Vorstände mit eigener Kassenführung unter der Leitung des Gesamtvorstandes des SV Budberg.

 

 

1973:

1973 – 1975 entstand unter dem Vorsitzenden Heinz Rebentisch das Sportheim neben dem Tennisheim.

 

 

Ende der Siebziger:

Der Aufschwung des SV Budberg ging weiter, die Mitgliederzahlen stiegen, die sportlichen Leistungen sind erfolgreicher geworden, eine Erweiterung des Sportgeländes war notwendig. Dringliche Aufgaben für den Vorstand waren ein neuer Fußballplatz. Unter dem Vorsitzenden Degenhardt von Loe (1975-1987) und dem immer tatkräftigen Geschäftsführer Alfred Schirmbrand (seit 1978) wurde erstmals 1980 die Stadt Rheinberg angesprochen, das Gelände an der Rheinkamper Straße, von der Raiffeisenstraße bis zum Baggerloch, im Bebauungsplan als Sportgelände auszuweisen und aufzukaufen, damit der SV Budberg Erweiterungsmöglichkeiten bekommt. Aber erst 1985 signalisierte die Stadt ihre Bereitschaft.

 

 

1986:

40-jähriges Vereinsjubiläum, mit den Sportwochen vom 5. bis 20. Juli wurde unter guter Zusammenarbeit aller inzwischen fünf Abteilungen ein großes Jubiläumsfest einschließlich der Budberger Kirmes gefeiert. 


Nach diesen Feierlichkeiten holte uns der Alltag im SV Budberg wieder in das Baugeschehen. Ende Oktober kam die Zusage vom Land NRW, den Bau der neuen Sportanlagen mit 50% der zuschussfähigen Mittel zu fördern. Beim damaligen Vorstand unter Leitung von Freiherr Degenhardt von Loe standen 500.000,- DM zur Debatte, die der SV Budberg zum Bau benötigte. Der Vorstand (Freiherr von Loe, Wilfried Schmalz, Alfred Schirmbrand, Ludwig Pötters und die Abteilungsvorsitzenden für Fußball Karl-Heinz Schmitz, Turnen Gerd Mangold) hatte sich entschieden, den Bau der Neuanlagen Rasenfußballplatz durchzuführen.

 

 

1990:
Sportplatzeinweihung: am 5. August wurden die Anlagen von der Stadt Rheinberg an den SV Budberg übergeben.

 

 

1999:

Frühjahr – endlich – der erste Spatenstich zur Grundsteinlegung für das neue Umkleidegebäude neben der Feuerwehrhalle nahm Bürgermeister Klaus Bechstein im Beisein des 2.Vorsitzenden der Fußballabteilung, Gerhard Tomberg vor. Für die Erstellung des Gebäudes mit vier Umkleidekabinen, einem Schiedsrichterraum, Duschen und Toiletten wird auch wieder die notwendige Eigenleistung, auch mittels Baustein, erforderlich.

 

 

2000:

Die Fußballabteilung durfte mit einem Trupp von Jugendbetreuern, Jugendspielern, Trainer und Seniorenspielern in 1,5 Tagen im Feriendorf Hinsbeck zwei Nurdachhäuser abbauen und zur Sportanlage nach Budberg bringen. Aus 2 mach 1, so durfte später nach den behördlichen Genehmigungen unter dem Gremium Werner Köhnen, Theo Lisken und Uwe Schmitt auf festen Fundamenten ein schönes Nurdachhaus für die Jugend mit 16 Schlafplätzen entstehen.
In diesem Jahr wurde auch erstmals ein Mädchen-Fußball-Team gemeldet.

 


2001
Am 27. Januar 2001, nach dem ersten Spatenstich im Frühjahr 1999, fand die offizielle Einweihung und Übergabe des fertig gestellten Umkleidegebäudes der Fußballer statt. Neben Eigenleistungen und „Bausteinen“ wurde auch am 23.03.2001 ein Frühlingsfest mit Live-Musik in der Turnhalle zu Gunsten der neuen Umkleidekabinen organisiert. Wie erforderlich diese Neueinrichtung war, wird durch inzwischen 20 Fußballmannschaften in den verschiedensten Gruppierungen verdeutlicht.

 

 

2002:

Einmal etwas „Verrücktes im SV Budberg“! Aber auch einem „guten Zweck“ dienend.
Vom 25. auf den 26.Oktober 2002 wurde von der 4. Fußballmannschaft gegen die Alten Herren, diese unterstützt mit A-Jugendspielern, ein 30-Stunden Dauerfußballspiel durchgeführt. Es sollte in das Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen werden. Beteiligt waren 44 Spieler die zwischen 10-15 Stunden kämpften. Ruhepausen wurden zwischendurch kontrolliert in der entsprechend ausgestatteten Turnhalle eingeräumt. Der Endstand war ein 82:82! Alle Spieler waren nach 1800 Minuten Dauerfußball restlos erschöpft. Dank des großen Zuschauerzuspruchs konnte ein Erlös von rund 3.000,- Euro zu Gunsten der Kinderstation des Bethanien-Hospitals Moers eingespielt werden. Allen Spielern, 8 Schiedsrichtern und allen Helfern/innen konnte für den großen Einsatz gedankt werden.

 

 

2003:

30. April bis 04. Mai 2003 feierte Budberg das 1.000-jährige Bestehen. Dabei durfte, neben anderen Vereinen, Verbänden, Chören und Nachbarschaften, der SV Budberg nicht fehlen. Aus der Festschrift, die der „Arbeitskreis 1.000 Jahre Budberg“ aufgelegt hatte, ist unsere Beteiligung wie folgt entnommen:

03.05.2003 – Fußball – Tag der offenen Tür

 

Der Parknotstand im Sommer und bei Fußballveranstaltungen hat bald ein Ende.
Alle rechtlichen Voraussetzungen und Genehmigungen sind getroffen. Die Stadt, selber interessiert wegen Friedhofsbesuchern, hat zugestimmt. Der Pachtvertrag für 30 Jahre ist mit der Stadt abgeschlossen. Die Fußballabteilung (Kostenbeteiligung 30%), Schwimmabteilung (40%), Turnabteilung (20%) und die Bürgerschützen (10%) haben mit dem Bau des Parkplatzes für 200 Stellplätze an der Rheinkamper Straße beginnen können.

 


2004:
Die JVH am 18.02.2004 begann mit den üblichen Regularien – unter dem Punkt 12 Verschiedenes wurde über die Folgenutzung des frei werdenden Feuerwehrhauses an der Turnhalle, woran die Fußballabteilung besonders interessiert ist, gesprochen. Die Feuerwehr zieht bekanntlich in ein neues Haus. Sollte die Stadt dem vom SVB gestellten Antrag zustimmen, stehen für Umbauten usw. auch finanzielle Herausforderungen an.

 

 

2005:

Der SV Budberg hat jetzt auch eine Frauenfußballmannschaft!
Jennifer Heinen, die Initiatorin, hat es tatsächlich geschafft mit einem Kader von 17 Spielerinnen eine neue Frauenfußballmannschaft auf die Beine zu stellen. Mit einem Paukenschlag in der neuen Ära Budberger Frauenfußball folgte auch direkt der Turniergewinn bei den Stadtmeisterschaften. Die Landesligisten SV Orsoy (mit 1:0) und SV Millingen (mit 2:0) wurden überzeugend bezwungen.

 

Zum Stichtag 31.12.2005 ist folgender Mitgliederstand zu verzeichnen: Abteilung Fußball 536 Mitglieder!

Die damalige Gründerabteilung Fußball verfügt nun über zwei Alte Herren-, vier Senioren-, eine Damen- und 16 Jugend-Mannschaften, davon 4 Mädchen-Mannschaften. Darüber hinaus trainiert eine Gruppe von 40 Bambinis.

 

2011

Aufstieg der 1. Herrenmannschaft in die Landesliga

 

 

2013

Abstieg der 1. Herrenmannschaft in die Bezirksliga

Neubau der Kunstrasenanlage von November 2013 bis Mai 2014

 

 

2014

18.05.2014: feierliche Eröffnung der Kunstrasenanlage

Namensgebung der Gesamtanlage: SCANIA Sportpark SV Budberg

Aufstellen der Agenda 2020

 

 

2015

Ulrich Rassier stellt sein Amt als 1. Vorsitzender der Fußballabteilung zur Verfügung. Neuer Vorsitzender wird Thomas Paul

Aufstieg der 1. Damenmannschaft in die Regionalliga West (3. höchste Liga in Deutschland)

Aufstieg der 2. Frauenmannschaft in die Landesliga

Abstieg der 1. Herrenmannschaft in die Kreisliga A

 

 

2016

2. Vorsitzender wird Ulf Albeck

Abstieg der 1. Frauenmannschaft in die Niederrheinliga